CDU-Elsdorf wehrt sich gegen Pläne der Deutschen Bahn

17.11.2019

Nordkreis darf nicht abgehängt werden

Die RB 38 (Erftbahn) soll für eine lange Zeitdauer nur noch zwischen Horrem und Bedburg verkehren.
Nach Dauerstau und Pförtnerampel folgt nun eine neue Hiobsbotschaft für die Pendler aus dem nördlichen Rhein-Erft-Kreis: Die RB 38 (Erftbahn) soll in Kerpen-Horrem abgeschnitten werden.
Der Nahverkehr Rheinland (NVR) teilte  in einer Sitzungsvorlage lapidar mit, dass mit dem Fahrplanwechsel Juni 2020 nach heutigem Stand die Erftbahn (Regionalbahn RB 38) gleich für mehrere Jahre mit fast allen bisher durchgängigen Zügen in Kerpen-Horrem wegen Brückenarbeiten in Köln-Deutz abgebunden werden soll. Dann würde die RB 38 nur noch zwischen Bedburg - Bergheim – Horrem pendeln und alle Fahrgäste nach Köln müssten in Horrem mit 300 m Fußweg bei Wind und Wetter und nicht barrierefrei umsteigen.
Die CDU erhebt gegen dieses erneute Abhängen von Elsdorf und des gesamten nördlichen Rhein-Erft-Kreises Protest. In einem Brandbrief an den NVR und die DB Regio vom 03.11.2019 haben die CDU-Kreistagsabgeordneten von Bergheim, Bedburg und Elsdorf gegen diese geplante Maßnahme bereits auf Schärfste protestiert.
„Diese Situation ist für uns als CDU so nicht hinnehmbar und führt im Zusammenhang mit der sogenannten Pförtnerampel für unsere Elsdorfer Pendler zu einem unzumutbaren Verkehrschaos“, sind sich der Fraktionsvorsitzender Gerhard Jakoby und Parteivorsitzender Stephan Borst einig.
Daher hat die Elsdorfer CDU-Fraktion einen Antrag an die Stadt gestellt, der eine Resolution des Stadtrates herbeiführen soll. Zudem ergehen Protestschreiben an den NVR und die DB Regio, mit denen auch Alternativlösungen gefordert werden.